Ulm
Der Ikarus vom Musterländle: Vor 200 Jahren versuchte Albrecht Ludwig Berblinger in Ulm den ersten Menschenflug



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Die Stadt Ulm ist bekannt für ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 Metern der höchste der Welt ist.

Die Stadt Ulm ist bekannt für ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 Metern der höchste der Welt ist.Von der Adlerbastei in Ulm versuchte Albrecht Ludwig Berblinger am 31. Mai 1811 über die Donau zu fliegen.Ein Nachbau von Berblingers Flugapparat hängt im Foyer des Ulmer Rathauses.Die am 26.2.1924 geborene Helma Fink-Sautter ist die noch einzige in Ulm lebende Nachfahrin des "Schneiders von Ulm".Kinder können im Ulmer Stadthaus auf spielerische Art und Weise dem ersten Menschenflug von Albrecht Ludwig Berblinger nacheifern.Zum 200. Jubiläum des Flugversuchs über die Donau in Ulm hat Helma Fink-Sautter, Ur-Ur-Ur-Enkelin von Flugpionier Berblinger, ein Gedenktafel aus Bronze anfertigen lassen.Touristenführer Alexander Hacker steht an der Abflugstelle von Berblingers Flugversuch über die Donau.Das Ulmer RathausDie letzten Stufen der MünsterturmbesteigungDas Ulmer Münster ist eine im gotischen Baustil errichtete Kirche in Ulm, einer ehemals freien Reichsstadt. Der 1890 vollendete 161,53 m hohe Turm ist der höchste Kirchturm der Welt. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahre 1377, als die freie Reichstadt Ulm durch Jahrhunderte römisch-katholisch war. Durch die Predigten des Ulmer Reformators Konrad Sam und die nachfolgende Einführung des evangelisch-lutherischen Bekenntnisses im Jahre 1520/1522 wurde das Ulmer Münster ein Gotteshaus der Evangelischen Kirche, war bis 1894 im Besitz der Stadt Ulm und kam danach in den Besitz der evangelischen Kirchengemeinde Ulm. Es überstand die Bombardierungen der Stadt Ulm am Ende des Zweiten Weltkriegs 1944/1945 weitgehend unbeschädigt.Die jüngste Gedenktafel zur Erinnerung an die Pioniertat von Albrecht Ludwig Berblinger.Der Münsterplatz in Ulm mit Stadthaus.Der Löwenmensch im Ulmer Museum vom Hohlenstein-Stadel ist eine 28 Zentimeter große Skulptur aus Mammut-Elfenbein, die einen menschlichen Körper mit dem Kopf und den Gliedmaßen eines Höhlenlöwen darstellt. Die Skulptur stammt aus der altsteinzeitlichen Kultur des Aurignacien und gehört mit einem Alter von etwa  37 000 Jahren zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit. Bei Grabungen des Landesamts für Denkmalpflege im Sommer 2010 konnten weitere Bruchstücke des Löwenmenschen entdeckt werden, die im April 2011 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden und nun voraussichtlich die vollständige Rekonstruktion der Plastik ermöglichen. Der Löwenmensch ist das älteste bekannte Kunstwerk, das möglicherweise ein Fabelwesen zeigt.Das Fischerviertel in UlmDas Stadthaus am Ulmer Münsterplatz wurde von dem New Yorker Architekten Richard Meier entworfen.Die Gaststube des Herrenkellers in der Ulmer Altstadt.Blick auf UlmAn Stelle des im 16. Jahrhundert verlorengegangenen Hochaltars steht der Heilige-Sippen-Altar, der nach seinem Stifter Laux Hutz (der „Junker Lukas“) auch als Hutzaltar bezeichnet wird. Die Flügel des Altars stammen von Martin Schaffner aus dem Jahre 1521. Die Werkstatt Niklaus Weckmanns (um 1450/44 - 1528 Ulm) soll den Schrein mit der Sippe Christi geschaffen haben. Die Predella zeigt das Abendmahl.Foyer des Ulmer Rathauses mit dem Nachbau des Flugapparates von Albrecht Ludwig Berblinger.Blick von der mittleren Aussichtsplattform des Münsterturms auf Ulm.Altstadt von UlmDas Ulmer Münster hat mit 161,53 m Höhe bis heute den höchsten Kirchturm der Welt. Der Chor des Münsters wird rechts und links von den beiden Chortürmen flankiert, die mit ihrer Höhe von 86 m zur Gruppe der besonders hohen Türme gehören. Das Kirchengebäude ist 123,56 Meter lang und 48,8 Meter breit. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 41,6 Metern, die Höhe der Seitenschiffe beträgt 20,55 Meter.Der Dreisitz und das Chorgestühl, mit Hunderten von aus Eichenholz geschnitzten Figuren, ist eines der berühmtesten und schönsten Gestühle der deutschen Gotik und wurde 1469–1474 von Jörg Syrlin d.Ä. in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Michel Erhart geschnitzt. Es zählt neben dem Chorgestühl in St. Martin zu Memmingen zu den wertvollsten gotischen Gestühlen in Deutschland.Kein Besucher der Welt kann bei einem Kirchturm höher hinauf als bis zur obersten Plattform des Ulmer Münsters.Schiefes Hau im Ulmer FischerviertelDas Münster bietet 2.000 Sitzplätze in der normalen Bestuhlung. Beim Württembergischen Landesposaunentag, der alle zwei Jahre in Ulm stattfindet, haben durch zusätzliche Sitzgelegenheiten 4.500 Bläser mit Instrumenten Platz im Münster. Im Mittelalter bot es Platz für 20.000 bis 22.000 Menschen, da es damals üblich war, während des Gottesdienstes zu stehen.Altstadt in UlmBlick vom Münsterturm auf Ulm aus einer Höhe von 143 Metern.Blick auf die Turmspitze des Ulmer Münsters von Innen mit dem engen Treppenaufgang zur Aussichtsplattform in 143 Metern Höhe.Die Predella des Hochaltars im Ulmer Münster zeigt das Abendmahl Jesu Christis mit seinen 12 Aposteln.1543 kam es beim Ulmer Münster – aufgrund von innenpolitischen Spannungen, aber auch der Reformation sowie schlicht durch Geldknappheit – zum Baustillstand. Der Hauptturm hatte zu diesem Zeitpunkt eine Höhe von rund 100 m, die Chortürme waren jeweils etwa 32 m hoch. Von 1543 an ruhte der Bau für über 300 Jahre.Das Ulmer Münster ist eines der größten gotischen Gebäude in Süddeutschland und ein Kulturdenkmal. Der Hauptturm kann über 768 Stufen bis zu einer Höhe von 143 m bestiegen werden. Von dort bietet sich dem Besucher ein eindrucksvolles Panorama der Stadt und ihrer Umgebung. An einigen Tagen im Jahr ist bei entsprechender Föhnwetterlage sogar der Blick über ganz Oberschwaben bis zu den Alpen möglich.







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