Provence4
Aix-en-Provence, Arles, Vauvenargues, Les-Baux-en-Provence



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Cours Mirabeau in Aix-en-Provence: Der Besucher von Aix‐en‐Provence sollte es jedoch nicht versäumen auch die anderen Sehenswürdigkeiten des antiken Aquae Sextia zu besichtigen. Die Barockarchitekten aus Italien, Flandern und Paris haben prächtige Beispiele auf dem Cours Mirabeau und in den angrenzenden Strassen hinterlassen. 160 Stadtpaläste zu denen sich weite Plätze „a la française“ und weitläufige Innenhöfe nach italienischem Vorbild gesellen. Und überall sprudeln Brunnen und Fontänen, denen die Stadt „der Wasser des Sextius“ in der Antike ihren guten Ruf verdankte.

Cours Mirabeau in Aix-en-Provence: Der Besucher von Aix‐en‐Provence sollte es jedoch nicht versäumen auch die anderen Sehenswürdigkeiten des antiken Aquae Sextia zu besichtigen. Die Barockarchitekten aus Italien, Flandern und Paris haben prächtige Beispiele auf dem Cours Mirabeau und in den angrenzenden Strassen hinterlassen. 160 Stadtpaläste zu denen sich weite Plätze „a la française“ und weitläufige Innenhöfe nach italienischem Vorbild gesellen. Und überall sprudeln Brunnen und Fontänen, denen die Stadt „der Wasser des Sextius“ in der Antike ihren guten Ruf verdankte.Strassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceInnenhof des renovierten Museums Granet in Aix-en-ProvenceCézanne und PicassoEin Wärter bewacht Cézannes Gemälde des Portraits von Gustave Geoffroy aus den Jahren 1895-1896Das Museum Granet: im Jahr 2009 zeigt das Musée Granet vom 25. Mai bis zum 27. September die Ausstellung „Picasso – Cezanne“. Im Übrigen bietet das Museum einen breiten Querschnitt aller Kunstepochen von der Archäologie bis zur Moderne. Bemerkenswert ist vor allem das Ensemble „Von Cezanne bis Giacometti“, das auf den Sammler Philippe Meyer zurückgeht. Neben Werken von Chardin, Guardi und Cezanne, ist sie ausschließlich den europäischen Meistern der Moderne des 20. Jahrhunderts gewidmet. Ein Picasso, 19 Giacometti (Gemälde, Plastiken, Zeichnungen) sowie  Werke von Fernand Leger, Piet Mondrian, Paul Klee, Balthus, Giorgio Morandi, Bram van Velde, Nicolas de Staël und Tal Coat sind zu sehen.Pablo Picasso, Jacqueline assise dans un fauteuil, 1964, Öl auf Leinwand, 195x130cmPablo Picasso, Der Raucher, 1971, Öl auf Leinwand, 92x73cmPaul Cezanne, Portrait von Gustave Geoffroy aus den Jahren 1895-1896, Öl auf Leinwand, 116x89cmSchloss Vauvenargue: hier lebte Pablo Picasso von 1959-1961.Während seines ersten Aufenthaltes im Schloss, im Januar 1959, malte er „Femme nue sous un pin“, deren verzerrte und wieder rekonstruierte Formen den Konturen des Berges nachempfunden sind. In den Monaten März bis August 1960 malte er „Les dejeuners sur l’herbe“ nach Manet. Sie gehören zu der Periode, wo er sich mit den großen Meistern auseinandersetzte (1950‐1963): „Les femmes d’Alger“ von
Delacroix, „Les demoiselles du bord de la Seine“ von Courbet, die Meninas von Velasque.
Die Epoche von Vauvenargues ist auch von einer Besinnung auf spanische Einflüsse gekennzeichnet und gibt seinen Werken etwas Düsteres. Er schafft Kompositionen in dunklen Rot‐ und Grüntönen, oder ockerfarbene Formen mit schwarzen Rändern. Picasso verlässt Vauvenargues im Jahr 1961. Er ist im Schlossgarten, gemeinsam mit Jacqueline, unter der „Femme au vase“ begraben.Schloss VauvenarguesSchloss VauvenarguesDas Dorf VauvenarguesSchloss VauvenarguesSchloss VauvenarguesVauvenargues liegt am Fuße der Nordseite der Sainte Victoire inmitten intakter Landschaften. Das Schloss blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die bis ins 17. Jahrhundert und zur Familie de Clapiers zurückreicht. Ludwig XV. hat Schloss und Ländereien zum Herzogtum erhoben, als Dank für das heroische Auftreten von Joseph de Clapiers während der Pest im Jahr 1720. De Clapiers war damals Konsul der Stadt Aix-en-Provence.Pablo Picasso, Das Dorf Vauvenargues, 1959Pablo Picasso, Das Buffet im Henri-II.-Stil mit Dalmatiner Perro und Jacqueline. Der Schrank stehtnoch heute in Schloss VauvenarguesStraßenszene in Arles: Arles wurde 46. vor Christus gegründet und ist sicherlich die Stadt Frankreichs mit dem bedeutendsten Erbgut der römischen Antike. Jedenfalls kann sich die Stadt rühmen, nach Rom, die meisten römischen Sehenswürdigkeiten zu besitzen. Zugleich hat die Stadt aber auch spanische Charakterzüge, wenn sie alljährlich während der „Ferias“ Treffpunkt für die Anhänger spanischer Stierkämpfe wird. Sieben Denkmäler gehören seit 1981 zu den  Welterbestätten der UNESCO.Straßenszene in ArlesDie römische Arena in Arles entstand Ende des 1. Jahrhunderts als riesiges Oval mit 34 Rängen.Der Fotograf Lucien Clerque in ArlesKunststudenten in ArlesDie Arena in Arles gehört zum Weltkulturerbe. Noch heute können jedes Jahr in der Arena rund 12.000 Zuschauer die Stierkämpfe verfolgen. Picasso war ein gern gesehener Gast in der Stadt, die ihn an seine Heimat Spanien erinnerte. Er war begeisterter Anhänger des spanischen Stierkampfes und kam so oft wie möglich zu den Corridas nach Arles.Das antike Theater westlich der Arena entstand im 1. Jahrhundert nach Christus unter Kaiser Augustus.Obwohl Picasso nur wenig Beziehung zum Film hatte, hat er doch in „Orpheus Testament“
mitgespielt. Der Film wurde 1959 von seinem Freund Jean Cocteau gedreht und Picasso spielt darin
einen Maler, wobei er von mehreren Berühmtheiten eingerahmt wird: Marlene Dietrich, Jean
Marais, Maria Casares, Brigitte Bardot und Francoise Sagan. Der Film wurde damals in den
ehemaligen Steinbrüchen von Les Baux gedreht. 50 Jahre danach sind die Steinbrüche zur „Cathédrale d’Images“ umfunktioniert worden und haben im Jahr 2009 eine Hommage für den spanischen Maler im Programm. Dabei werden riesengroße Bilder auf 4.000 Quadratmeter Felswand projiziert, die alle Epochen seines Werkes aufleben lassen.„Cathédrale d’Images“ in den Steinbrüchen von Les-Baux-de-Provence„Cathédrale d’Images“ in den Steinbrüchen von Les-Baux-de-ProvenceLes Baux-de-Provence ist auf einen 245 Meter hohen Felsvorsprung gebaut. Das Dorf erlebte seine Blütezeit im hohen Mittelalter. Danach folgten dunkle Zeiten, ehe der Connetable von Montmorency Les Baux wiedererstehen, und mit Renaissance-Fassaden schmücken ließ. Heute sind das Schloss, die ehemaligen Adelshäuser, die Museen und die alten Steinbrüche ein Touristenziel.Les Baux-de-ProvenceLes Baux-de-ProvenceLes Baux-de-ProvenceLes Baux-de-ProvenceSchlotten und Zwiebeln am Markt in Aix-en-ProvenceStrassenszene in Aix-en-ProvenceBewohnerin des Dorfes VauvenargesArlesWarten auf Kunden: Kellner am Forumsplatz in ArlesPortal der Kirche Sankt Trophimus aus dem 12. Jahrundert. Der Eingang erinnert an das jüngste Gericht, an Paradies und Hölle unter dem segnenden, thronenden Christus.Les-Baux-en-ProvenceArlesDie Heilige Familie als provencalische Keramik-SantonsStrassenszene in Aix-en-ProvenceBlick vom Amphitheater in Arles über die StadtArles von obenDas „Nachtcafe“ am Forumsplatz in Arles. Berühmt geworden durch ein Bild von Vincent van GoghStrasse mit dem Hotel „Nord Pinus“ in Arles. Das Hotel liegt am Forumsplatz. Einst Treff der mondänen Welt und der Stierkampfkenner, zählte das Haus Picasso, Giono, Dominguin und andere zu seinen Gästen.






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