Riviera-Cote d’Azur
Cannes, Antibes, Juan les Pins, Nice, Grasse, Mougins, Vallauris, Menton, Monaco



163674 | Bild bestellen

Das Esterel-Gebirge bei Agay

Das Esterel-Gebirge bei AgayAltstadt von Nizza. In der gut erhaltenen Altstadt finden sich zahlreiche barocke Profan- und Sakralbauten, wie die Kathedrale Sainte-Réparate aus dem 17. Jahrhundert, deren Fassade allerdings aus dem Jahr 1825 stammt, die Verkuendigungskirche Sainte-Rita, die Église du Gésu, die Kirche Saint-Martin-Saint-Augustin, die Église la Miséricorde oder die Praefektur, einst Sitz der Herzoege von Savoyen. Nizza ist eine Hafenstadt in Suedfrankreich, in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur unweit der Grenze zu Italien zwischen Cannes und Monaco an der Côte d’Azur am Mittelmeer gelegen.NizzaBlick auf MonacoLeuchtturm von Semaphore am Cap du DramontCap du Dramont bei FrejusGrasse ist eine franzoesische Stadt im Département Alpes-Maritimes mit 50.257 Einwohnern (Stand 1. Januar 2007). Grasse gilt als Welthauptstadt des Parfuems und erreichte als Handlungsort des Romans „Das Parfum“ von Patrick Süskind weite Bekanntschaft. Grasse erstreckt sich im Huegelland der Alpensuedauslaeufer auf durchschnittlich 306 m ueber dem Meeresspiegel (Hoehenlage zwischen 80 und ueber 1.061 m), ungefaehr 20 Kilometer von der Côte d’Azur entfernt an der Route nationale 85. Hier beginnt die sogenannte Route Napoléon (Napoleon-Straße) in Richtung Digne-les-Bains, die der Strecke folgt, die Napoléon 1815 nach seiner Rueckkehr von Elba auf seinem Marsch nach Paris einschlug. Die bekanntesten Parfuemfabriken, die kostenlose Fuehrungen in diversen Sprachen durch ihre historischen Produktionsstätten anbieten, sind die Parfuemerien Fragonard, Galimard, Molinard, Fleuron de Grasse und Guy Bouchara.GrasseGrasseOpernhaus in NizzaAltstadt von NizzaNizzaHotel Negresco in NizzaNizzaAltstadt von NizzaMarkstände in der Altstadt von NizzaAltstadt von NizzaAltstadt von NizzaGrasseGrasseSchloss VallaurisKeramikteller von Picasso mit einem Stierkampfmotiv. Picasso entdeckt die Keramikkunst durch Georges und Suzanne Ramié. Im Sommer 1946 besucht er deren Atelier Madoura, um sich mit den Techniken der Keramik vertraut zu machen.Vase von Picasso im Museum VallaurisPicasso und seine spätere Frau JacquelineDie Kapelle im Schloss von VallaurisTeil des Freskos „La guerre et la paix“: hier der friedliche Teil von Picasso in der Schlosskapelle von VallaurisDas Doppelwerk „Krieg und Frieden“ von Picasso in der Schlosskapelle von Vallauris. Die beiden Werke „La Guerre und La Paix“ sind die letzte politische Arbeit Picassos und wurden 1959 in der Schlosskapelle installiert. Sie avancierte noch im gleichen Jahr zu einem staatlichen Museum.
Picasso wählte die Schlosskapelle um seinen „Friedenstempel“ zu schaffen und folgt damit einer
Bewegung, die die sakrale Kunst wieder entdeckt: Matisse beendet die Ausstattung der
Rosenkranzkapelle in Vence und Chagall beginnt an seiner monumentalen Message Biblique
(Biblische Botschaft) zu arbeiten. Picasso seinerseits wählt die Schlosskapelle von Vallauris.
Der alte Bau gibt seinem Werk einen heiligeren und universelleren Charakter. Dabei klingen Einflüsse der Antike und der Höhlenmalerei an.: Der kriegerische Teil des Werkes „Krieg und Frieden“ von Picasso in der Schlosskapelle von VallaurisVallauris bleibt von Picassos Aufenthalt geprägt. Auf dem Kirchplatz steht die Plastik „L’Homme au mouton“ (Mann mit Lamm), die auf das Jahr 1943 zurückgeht und vom Künstler für eines seiner maßgeblichen Werke gehalten wurde, für das er zahlreiche Skizzen und Entwürfe angefertigt hatte. 1949 wurde die Bronzeskulptur aufgestellt. Es bestehen noch zwei weitere Exemplare in Philadelphia in den USA und im Picassomuseum in Paris.Dollarzeichen am Hintern derPlastik „L’Homme au mouton“ (Mann mit Lamm) auf dem Kirchplatz in VallaurisKirchplatz in VallaurisDas Schloss von Vallauris, das im 16. Jahrhundert wieder aufgebaute ehemalige Priorat des Klosters von Lerins, zählt zu den wenigen Renaissancegebäuden der Region. In ihm sind das nationale Picasso-Museum mit den Wangemälden „Krieg und Frieden“, das Magnelli- und das Keramikmuseum untergebracht.Picasso mit seinen KindernBadeort Juan les Pins bei Antibes. Auch das seit vielen Jahren dort stattfindende Jazzfestival Jazz à Juan, welches neben dem Montreux Jazz Festival und dem North Sea Jazz Festival zu den bekanntesten Europas zaehlt, trug zur Beruehmtheit dieses Ortes bei, der einen langen Sandstrand aufweist. Juan-les-Pins ist Symbol für dekadenten Luxus in dem Popsong Where do you go to (My Lovely) von Peter Sarstedt aus dem Jahr 1969. Juan-les-Pins war oefter Etappenort der Tour de France und Aufenthaltsort beruehmter Personen. Angeblich ist hier auch das Wasserskilaufen erfunden worden. Im Vorspann der Serie Die Zwei mit Roger Moore und Tony Curtis sieht man den Ort im Hintergrund.Mougins: Das mittelalterliche Dorf war der Rahmen für Picassos Beziehung zu Dora Maar in den Jahren 1936 bis 1939.Ausblick aus dem Photographiemuseum von Andre Villers1961 bezieht Picasso gemeinsam mit Jacqueline Roque, die im gleichen Jahr Frau Picasso geworden ist, das große Haus „Notre Dame‐de‐la‐Vie“. Picasso installiert im
Erdgeschoss ein Bildhaueratelier und bringt im ersten Stock seine persönliche Kunstsammlung unter.Mougins: von der Anhöhe des Dorfes hat man einen Blick über die Bucht von Cannes mit den Lérins-Inseln, bis hinüber nach Grasse und weiter zu den Voralpen.Eine Kugel werfen statt schieben: Boule-Spieler in AntibesKeine Frau aus Picassos blauer Phase. Nur ein Badegast in AntibesDas Grimaldi-Schloss in Antibes wurde auf der antiken Akropolis der griechischen Stadt Antipolis errichtet und avancierte 1966 zum Picasso-Museum, damals das erste französische Museum, das dem spanischen Maler gewidmet war.: Neben den Werken von Picasso zeigt das Picasso-Museum in Antibes auch Werke von Nicolas de Staël und eine Sammlung Moderner Kunst, die die großen Strömungen der Kunst des 20. Jahrhunderts reflektiert. Mit Werken von Arman, Balthus, César, Ernst, Gleizes, Klein und Magnelli, aber auch Picabia, Raysse, Spoerri und Viallat.Blick hinaus auf das azurblaue Meer durch eine Plastik auf der Terrasse des Picasso-Museums in Antibes.Auf der Terrasse des Picasso-Museums in Antibes werden ständig Plastiken von Germaine Richier, Joan Miró, Bernard Pagès sowie Anne und Patrick Poirier gezeigt. Das Museum wurde zwei Jahre lang renoviert und im Juli 2008 wieder eröffnet.Picassos Schlotten und Zwiebeln im Picasso-Museums in AntibesMoment des Glücks: Kinder bestaunen eifrig Picassos Gemälde „Die Freude des Lebens“. In diesem Werk zeigt sich Picassos glückliche Zeit in Antibes. Er konzipiert ein großes lyrisches Gedicht, eine Hymne an das Leben. „La joie de vivre“ zeigt eine idyllische Landschaft und Françoise Gilot tanzt nackt auf dem Strand. Das gleiche Glücksgefühl geht vom Lächeln der Zentauren, der Nymphen und der Satyrs aus, die in einfachen, befriedeten Linien und ruhigen, sanften Farben gehalten sind.Moment des Glücks: Kinder bestaunen eifrig Picassos Gemälde „Die Freude des Lebens“. In diesem Werk zeigt sich Picassos glückliche Zeit in Antibes. Er konzipiert ein großes lyrisches Gedicht, eine Hymne an das Leben. „La joie de vivre“ zeigt eine idyllische Landschaft und Françoise Gilot tanzt nackt auf dem Strand. Das gleiche Glücksgefühl geht vom Lächeln der Zentauren, der Nymphen und der Satyrs aus, die in einfachen, befriedeten Linien und
ruhigen, sanften Farben gehalten sind.Markthalle in AntibesSchon vor 1900 haben die Strände von Antibes und Juan‐les‐Pins Berühmtheiten angezogen wie George Sand und Flaubert, Maupassant und Jules Verne, aber auch die Impressionisten – Monet, Dufy, Boudin. Später kamen Van Dongen, Picabia, Man Ray, Chagall, Nicolas de Staël, Hans Hartung und natürlich Picasso; aber auch Scott Fitzgerald, John Dos Passos, Hemingway und Aragon, Prévert und Graham Greene.Gasse in der Altstadt von AntibesAbsinth-Lokal „Balade en Provence“ an der Cours Massena in AntibesEingangstür in AntibesBlick in die Ferne am Strand Juan-les-Pins. Der Ort ist ein Seebad an der Côte d’Azur. Der Ort gehoert zur Stadt Antibes und liegt im Département Alpes-Maritimes in der Région Provence-Alpes-Côte d’Azur.Frau beim Lesen am Strand von Juan-les-Pins. Die Gemeinde hat zusammen mit Antibes etwa 74.000 Einwohner und nennt sich offiziell Antibes Juan-les-Pins. Nach Nizza sind es etwa 20 Kilometer und nach Cannes gut zwoelf Kilometer.Stilleben „Hunde und Herrinnen“ am Strand Juan-les-PinsStrassenszene in Juan-les-PinsStrassenszene in Juan-les-Pins. Der Sommer- und Winterkurort wurde 1925 als Vorort von Antibes am suedlichen Beginn der Halbinsel errichtet und war schon bald das Ziel erholungsuchender Touristen. Zahlreiche Luxushotels und mondaene Privatvillen mit weitlaeufigem Gelaende machten Juan-les-Pins zu einem vielbesuchten und teuren Badeort.Strassenszene in Juan-les-PinsMouginsMouginsBrunnen mit Jasmin in Mougins:  Im Rahmen der „Cote d’Azur des Peintres“ hat Antibes zehn Reproduktionen in
situ installiert, um die Motive von Picasso, Monet, Boudin, Meissonier, Dameron und Peynet zu entdecken. Eine Kopie des Picasso-Gemäldes „Peche de nuit a Antibes“ wurde am Fuße der Bastion St. Andre auf der Uferpromenade installiert.MentonMentonMentonDer Place du Casino im Fuerstentum Monaco liegt zentral in der Stadt. Dort befindet das bekannte Hôtel de Paris sowie da sich das Casino von Monte-Carlo und direkt daneben die Oper Monacos. Der Casino-Platz mit seinem Rondell ist meist die erste Anlaufstelle für Touristen, die auf Kreuzfahrt das Fuerstentum anlaufen, da die Kreuzfahrtschiffe in Sichtweite des Casinos ankern. Von den Einheimischen wird der Platz liebevoll Camembert genannt.Das Fuerstentum Monaco ist ein Stadtstaat, der von Frankreich umschlossen an der Mittelmeerkueste in der Naehe der Grenze zu Italien liegt. Der Name geht zurück auf griechische Siedler, die sich im 5. Jahrhundert vor Christus im Gebiet des heutigen Monaco niederliessen. Zu Ehren von Herakles Monoikos errichteten sie einen Tempel. Heute ist Monaco vor allem bei den Reichen der Welt als Wohnsitz begehrt, da der Stadtstaat weder Einkommensteuer noch Erbschaftsteuer erhebt und im Ausland begangene Finanzvergehen hier nicht verfolgt werden. Mit seiner sehr geringen Flaeche ist Monaco nach der Vatikanstadt der zweitkleinste Staat der Welt. Monaco hat mit 16.236 Einwohnern pro Quadratkilometer mit Abstand die hoechste Einwohnerdichte aller Staaten der Erde gefolgt von Singapur.






Design und Programmierung: Manfred Renner