Hoch hinaus dem Himmel entgegen
Eine Reise zu Stätten des Weltkulturerbes in Frankreich

von Nicolas van Ryk



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Den Blick nach oben gerichtet. Die Monumentalität der großen gotischen Kathedralen lässt den Menschen klein erscheinen. Das ist in der Apsis der Kathedrale von Reims nicht anders. Das Licht bricht sich dort in unterschiedlichen Schattierungen.

Den Blick nach oben gerichtet. Die Monumentalität der großen gotischen Kathedralen lässt den Menschen klein erscheinen. Das ist in der Apsis der Kathedrale von Reims nicht anders. Das Licht bricht sich dort in unterschiedlichen Schattierungen.Der Blick in die Vierung von der Südseite zur Ostseite in der Kathedrale von Amiens. Die Gewölbehöhe beträgt 43,30 Meter. Der Dachfirst bringt es auf eine Höhe von 56 Metern. Der Vierungsturm schwingt sich zu der ansehnlichen Höhe von 112 Metern auf.Ein Rundgang führt um den Altarraum der Kathedrale von Amiens. Im abgegrenzten Altarraum befindet sich das Chorgestühl, ein hölzener Schatz aus dem 16. Jahrhundert. Links im Bild steht das Hochrelief des heiligen Firmin.Über den Dächern von Amiens. Blick von der Rosette der Westfassade der Kathedrale über Amiens. Die Provinzhauptstadt des französischen Departements Somme und der Landschaft Picardie zählt heute 130.000 Einwohner.Die Uferstraße Quai Bélu in Amiens. Dieser Weg an einem Seitenarm der Somme ist einer der beliebtesten Stellen des Stadtviertels Saint-Leu. Viele schmucke renovierte Fassaden machen ihren Reiz aus. Cafés, Restaurants und Bistros mit hübschen Terrassen laden zum Verweilen ein.Die Kathedrale von Amiens, im Herzen der Region Picardie, ist die größte "klassische" gotische Kathedrale des 13. Jahrhunderts. Die Geschlossenheit des Grundrisses, die Schönheit der dreischiffigen Basilika und die Anordnung der meisterhaften Skulpturen.Skulpturenschmuck am Hauptportal der Kathedrale von Amiens. Dieser Schmuck aus Stein und die beachtlichen Raummaße von 7.700 Quadratmetern bebauter Fläche machten die Liebfrauen-Kathedrale von Amiens zu einem Meisterstück der gotischen Kunst.Die Orangerie des Schlosses Versailles wurde 1663 von Louis Le Vau errichtet und 1683 von  Jules Hardouin-Mansart umgebaut. Das überdimensionierte Schloss Versailles war der Hauptwohnsitz der französischen Könige von Ludwig XIV. bis Ludwig XVI.Die mittelalterliche Handelsstadt Provins war eine der beiden Hauptstädte der Grafschaft Champagne und eine wichtige Metropole für die Handelsverbindungen zwischen Europa und dem Orient.Das Maison Romane in Provins gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Das Haus aus dem 12. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz. Es befindet sich im ehemaligen Judenviertel von Provins.In Fontainebleau hielten französische Könige Hof. Von der Prunktreppe konnten die Herrscher in den Hof des Weißen Rosses hinabschreiten. Unter Heinrich II. wurde eine erste hufeisenförmige Treppe von Philibert Delorme erbaut.Die blaue Stunde von Chartres. Teilweise erbaut im Jahr 1145 und wiederaufgebaut 26 Jahre nach einer Feuersbrunst im Jahr 1194, ist die Kathedrale von Chartres ein Zeugnis der französischen Gotik.Die Ausmaße der Kathedrale Saint-Etienne in Bourges sind gewaltig: Länge 124 Meter, Breite 41 Meter, Höhe 37 Meter bis zu den Gewölbeschlusssteinen, beziehungsweise 55 Meter bis zum Dachfirst des Hauptschiffs.Das Benediktinerkloster Vézelay erwarb kurz nach seiner Gründung im 9. Jahrhundert die Reliquie der Heiligen Maria Magdalena und ist seitdem ein berühmter Pilgerort. St. Bernhard predigte dort zur zweiten Kreuzfahrt im Jahr 1146.Die vollständig erhaltene Abtei Fontenay in Burgund. Das Kloster wurde 1118 durch den Heiligen Bernhard von Clairvaux gegründet. Es ist mit seiner Kirche, dem Kreuzgang, dem Refektorium, den Schlafquartieren, der Bäckerei und der Schlosserei, ein Musterbeispiel des Klosterlebens.Der Kreuzgang in Fontenay ist das Herz des Klosters. Die vier Galerien, die den Innenhof umrahmen, bilden ein 38 Meter langes und 36 Meter breites Rechteck. Jeder Galerie zählt acht Gewölbefelder, die jeweils aus einer von Pfeilern getragenen Archivolte bestehen.Place Stanislas in Nancy. Nancy war die zeitweilige Residenz eines Königs ohne Königreich.NancyReimsReimsReimsAmiens

Frankreich ist keine Idee, es wird gemacht. Jeden Tag aufs Neue in einer Schnapsbrennerei in Provins. In dem mittelalterlichen Städtchen gut 100 Kilometer östlich von Paris riecht es schon den ganzen Tag nach Baguette. Besonders auf dem Ausblick im Cesar-Turm oberhalb des Ortes schwallen die Duftmarken einem entgegen. „Leider kann ich nicht sagen, welcher Likör heute gebrannt wird“, versucht die Touristikmanagerin Stéphanie Denis das Geheimnis des Ortes für sich zu behalten.





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