Mythos, Murge, Masserien und Matera
Trani, Ostuni, Castel del Monte, Molfetta, Matera, Vieste, Otranto, Gallipoli, Alberobello, Lecce



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Matera gehört heute politisch zur Region Basilikata. Früher war es ein Teil von Apulien.

Matera gehört heute politisch zur Region Basilikata. Früher war es ein Teil von Apulien.Wie ein Schiffsbug schiebt sich der westlichste Kalksporn des Gargano mit den weißen Häusern des bildhübschen Vieste ins Meer.ViesteGallipoliViesteStrand bei ViestePuglianoOstuniDie Kathedrale San Nicola Pellegrino in Trani stammt aus dem Ende des 11. Jahrhunderts.TraniTraniCastel del MonteDas rätselhafte Castel del Monte wirkt wie die Krone Apuliens auf der Spitze der 540 Meter hohen Anhöhe bei Andria.Schwätzchen halten ist auch in Apulien ein üblicher Brauch unter Männern.Wegen der zahlreichen Trulli-Häuser ist Alberobello seit 1996 eine Weltkulturerbestätte.Trulli-Häuser ist AlberobelloMolfettaMolfettaDie Masseria von Isabella Strada bietet für Fremde geschmackvolle Zimmer an.Im Morgenlicht zeigt sich Ostuni mit seinen schneeweiß getünchten Würfelhäusern und der erdfarbenen Silhouette von Kathedrale und Chiesa delle Monacelle.Der Barock in Lecce ist zumeist eine Formenexplosion an den Fassaden der Gebäude.Fiat mit Dom: Blick auf die normannische Kathedrale von Otranto. Die prachtvolle spätgotische Fensterrosette und das barocke Eingangsportal sind spätere Ergänzungen der 1088 geweihten und Mitte des 12. Jahrhunderts fertig gestellten Kirche.Die Capella dei Martiri in der rechten Apsis der Kathedrale von Otranto ist jenen 800 Märtyrern geweiht, die 1480 von den Türken enthauptet wurden. Ein Großteil der Schädel und Knochen der Getöteten ist hier aufbewahrt.Küste im Süden Apuliens hinter OtrantoAbendhimmel in Matera. Carlo Levi schreibt in seinem Buch „Christus kam nur bis Eboli“: „Matera ist eine malerische Stadt, die einen Besuch verdient“, und hat damit mehr als recht.MateraMateraMateraMatera: Höhlenzauber in Matera: Unter den Steinhäusern befinden sich die Sassi. Das sind mitunter feine Wohnungen oder Herbergen für Reisende, die darin wohnen können.MateraAlberobelloAndriaGallipoliMurgeCastel del MonteCastel del Monte

Nebelschwaden drücken sich von Andria die Anhöhen herauf. Fast nichts von der Umgebung ist zu sehen. Aber irgendwo muss es sein. Ein Straßenschild weist den Berg hinauf, leere Busparkplätze zeigen an, dass hier sonst viel los ist. Am Café vorbei sind endlich dicke Steinquader zu erkennen. Nein, es sind keine Blöcke. Eckige Mauern tun sich auf. Überall. Rundherum. Endlich ist es da, in Greifnähe und drumherum ist es ganz still. Keine lärmenden Touristen, und Sekunden später reißt ein schaler Sonnenstrahl ein Loch in die Nebenschwaden. So zeigt sich die Freitreppe zum Castel del Monte. Eine junge Frau sitzt im Kassenhäuschen ihre Zeit ab. Am Eingang döst ihr Hund vor sich hin. Niemand scheint sich für dieses legendäre Achteck mit seinen achteckigen Türmen zu interessieren, das der Stauferkaiser Friedrich II. vor bald 800 Jahren erbauen ließ. Aber so genau weiß man das nicht mehr. Wie alles an diesem Kastell mysteriös, verborgen und geheimnisvoll zu sein scheint. Im Innern der leeren Burg ist eine lehrreiche Ausstellung über die Stauferkönige mit Duplikaten aus dem Kronschatz zu sehen, aber es gibt keine Antwort auf den Sinn und Zweck dieses burgähnlichen, wahrhaften und doch undefinierten Gemäuers. Es steht dahin, erbaut aus hellem Murgiakalk. Ein weiteres Besucherpaar schlurft durch die möbellosen Gänge. Beim Rausgehen heult der Hund der Kassenfrau plötzlich auf. Er knurrt und winselt, bellt und schreit. Furchterregend ruft das Tier um Hilfe. Herbeigeeilt sieht man, das da etwas nicht stimmt. Das Geschöpf dreht sich im Kreis, ringt um Luft, bekommt Schaum ins Maul. Es torkelt, fällt, Schockwellen gehen dem Wesen über den Leib. Zitternd steht es wieder auf, stürzt erneut, heult noch mal auf. Dann wird es still, kratzt sich mit einer Pfote zaghaft am Boden. Es stirbt und lebt zugleich. Der junge, kräftige Hund ist noch nicht alt genug zum Sterben und muss doch gehen. Vergiftet. Anders ist es nicht erklärt. Mystisch dieser Ort, neblig, totgeweiht.





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