Istrien
Porec, Rovinj, Pula, Motovun, Groznjan, Brijuni, Fazana



168122 | Bild bestellen

Geschichtlich wurde Rovinj erstmals im 5. Jahrhundert als Castrum Rubini erwähnt und war erst Teil von Byzanz, bevor es zunächst von Langobarden, dann von Franken beherrscht wurde. Ab 1283 zu Venedig gehörend, erlebte Rovinj eine kurze Blütezeit und war dann Teil des Reiches der Habsburger. Nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns fiel Rovinj mit Istrien an Italien. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es 1947 an Jugoslawien und 1991 zu Kroatien. Die abwechslungsreiche Geschichte hat das Stadtbild Rovinjs stark geprägt. Die auf einem ins Meer ragenden Hügel erbaute Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen mit ihrem romanisch-gotischen Stadtbild verfügt über zahlreiche Elemente aus Renaissance, Barock und neoklassizistischen Bauten.

Geschichtlich wurde Rovinj erstmals im 5. Jahrhundert als Castrum Rubini erwähnt und war erst Teil von Byzanz, bevor es zunächst von Langobarden, dann von Franken beherrscht wurde. Ab 1283 zu Venedig gehörend, erlebte Rovinj eine kurze Blütezeit und war dann Teil des Reiches der Habsburger. Nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns fiel Rovinj mit Istrien an Italien. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es 1947 an Jugoslawien und 1991 zu Kroatien. Die abwechslungsreiche Geschichte hat das Stadtbild Rovinjs stark geprägt. Die auf einem ins Meer ragenden Hügel erbaute Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen mit ihrem romanisch-gotischen Stadtbild verfügt über zahlreiche Elemente aus Renaissance, Barock und neoklassizistischen Bauten.Motovun in Inneristrien. Motovun (italien. Montona) ist eine Stadt in der historischen Region Istrien im Nordwesten Kroatiens. Sie liegt auf 277 m über dem Meer auf einem steilen, isolierten Hügel über dem Tal der Mirna. Die Stadt hat heute etwa 600 Einwohner, die vom Tourismus, Weinbau und selbstversorgender Landwirtschaft leben.Eine der Hauptsehenswürdigkeiten und zugleich das Wahrzeichen der Stadt Pula ist das Amphitheater, welches unter Kaiser Augustus erbaut und unter Kaiser Vespasian erweitert wurde. Es hat eine Größe von 133x105 Metern, bot etwa 23.000 Menschen Platz und ist damit eines der größten von den Römern erbauten Amphitheater. Die in großen Teilen bis zur ursprünglichen Höhe von 32,5 Metern erhaltene Fassade ist nach neuerer Ansicht ebenfalls augusteisch.Sonnenuntergang bei PazanDie Euphrasius-Basilika in Poreč ist die Kathedrale des kroatischen Bistums Poreč-Pula. Die in ihrer heutigen Gestalt im 6. Jahrhundert errichtete Kirche ist einer der bedeutendsten Sakralbauten Kroatiens. Weil sie in späteren Zeiten kaum verändert wurde, ist sie eines der wichtigen Zeugnisse spätantiker und frühbyzantinischer Kunst im gesamten Adriaraum; 1997 wurde sie von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.Titos Tiere auf Brioni: eine der größten Sehenswürdigkeiten der Inseln ist der Safaripark am nördlichen Ende Veli Brijuns; seit 1979 werden hier Elefanten, Lamas, Zebras, Nilgauantilopen, somalische Schafe, heilige indische Kühe, Esel und Strauße präsentiert.Heute ist Katžnjan Treffpunkt für Katzen aus aller Welt. Im Sommer finden klassische Katzenmusikkonzerte statt. Im Jahr 1954 schlossen sich einige Katzen, Kater und Luchse zusammen und renovierten und besiedelten das vom Aussterben bedrohte Katžnjan. Ein Großteil der heutigen Katzen lässt es sich dort gut gehen.Wahrzeichen der Stadt Rovinj ist der auf dem höchsten Punkt der ehemaligen Insel stehende Kirchturm, dessen Vorbild der Campanile in Venedig ist.Heute ist Grožnjan Treffpunkt für Musiker aus aller Welt. Im Sommer finden in Grožnjan klassische Konzerte statt, die von der Musikschule organisiert werden und vor allem Touristen anlocken. Im Jahr 1954 schlossen sich einige Maler, Musiker und Künstler zusammen und renovierten und besiedelten das vom Aussterben bedrohte Grožnjan. Ein Großteil der heutigen Bevölkerung des Dorfes sind noch heute Künstler.Panoramablick in Rovinj von der Kirche Sv. Eufemija aus.Die Euphrasius-Basilika in Poreč. Benannt ist die Basilika nach Bischof Euphrasius, der die Kirche unter Einbeziehung von Teilen des Vorgängerbaus zwischen 543 und 554 errichten ließ. Die Basilika und der sie umgebende Komplex kirchlicher Bauten (Atrium, Bischofspalast, Kapitelsaal u. a.) liegen im Norden der kleinen Halbinsel, die von der Altstadt Porečs eingenommen wird.FazanaDer Nationalpark Brijuni-Inseln (ital. „Brioni“) liegt nur wenige Kilometer von der Küstenstadt Pula entfernt. Zur Inselgruppe gehören 14 einzelne Inseln. Nur die Größte, Veli Brijun, besitzt Hotelanlagen und kann frei besucht werden. Das byzantinische Castrum in der Val Madonna entstand aus einer villa rustica und diente ab etwa dem 5. Jahrhundert als einzige befestigte Siedlung der Insel zum Schutz vor Seeräubern. In der Nähe findet sich die frühchristliche Basilika St. Madonna sowie die Reste der Kirche St. Peter.Fažana (italienisch Fasana, dt. veraltet: Wazan) ist ein Fischerort an der Westküste Istriens in der Gespanschaft Istrien.Eine der Hauptsehenswürdigkeiten und zugleich das Wahrzeichen der Stadt Pula ist das Amphitheater, welches unter Kaiser Augustus erbaut und unter Kaiser Vespasian erweitert wurde. Es hat eine Größe von 133x105 Metern, bot etwa 23.000 Menschen Platz und ist damit eines der größten von den Römern erbauten Amphitheater. Die in großen Teilen bis zur ursprünglichen Höhe von 32,5 Metern erhaltene Fassade ist nach neuerer Ansicht ebenfalls augusteisch.Istrische Pozan-KatzeIstrische Boškarin-OchsenAm Südhafen von RovinjPorecVeli BrijunFažana (italienisch Fasana, dt. veraltet: Wazan) ist ein Fischerort an der Westküste Istriens in der Gespanschaft Istrien. Er liegt zwischen Vodnjan/Dignano und Pula/ Pola und hat einen kleinen Hafen mit einer zur Urlaubszeit belebten Strandpromenade. Von Fažana/Fasana ist eine Überfahrt auf die Brioni-Inseln (Nationalpark Brijuni) möglich.PulaGroznjanRovinjLimski KanalDie Euphrasius-Basilika in PorečTitos Tiere auf Brioni: eine der größten Sehenswürdigkeiten der Inseln ist der Safaripark am nördlichen Ende Veli Brijuns; seit 1979 werden hier Elefanten, Lamas, Zebras, Nilgauantilopen, somalische Schafe, heilige indische Kühe, Esel und Strauße präsentiert.Das Hotel Carmen auf Veli BrijunEine der Hauptsehenswürdigkeiten und zugleich das Wahrzeichen der Stadt Pula ist das Amphitheater, welches unter Kaiser Augustus erbaut und unter Kaiser Vespasian erweitert wurde.Am Südhafen von RovinjVrsarAltstadt von PorecTitos Tiere auf Brioni. Von 1947 an hatte der jugoslawische Staats- und Parteichef Tito hier eine seiner bevorzugten Residenzen, die gesamte Inselgruppe war damit für die gewöhnliche Bevölkerung verboten. Die Reste der alten Gebäude wurden z.T. abgerissen, z.T. neu aufgebaut und renoviert. Tito empfing auf Brijuni gern und häufig Staatsgäste und zahlreiche Hollywoodstars.Pula ist mit rund 80.000 Einwohnern die größte Stadt der Gespanschaft Istrien in Kroatien. Pula liegt nahe der Südspitze der istrischen Halbinsel.Hier bin ich daheim!MotovunRovinjPorecDas Romanische Haus in Porec. Es wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Markant für das Gebäude ist der hervortretende Holzbalkon. Des Weiteren besitzt es ein Biforium und eine monolithische Archivolte.Titos Tiere auf Brioni. Dort gibt es einen Ethno-Park, in dem ein typisch istrischer Hof mit istrischen Ochsen (Boškarin), istrischen Schafen (Pramenka), Eseln und Ziegen vorgestellt wird.Eine besondere Sehenswürdigkeit auf Veli Brijun stellt der sog. uralte Olivenbaum dar. Anhand der C-14 Methode wurde festgestellt, dass dieser rund 1600 Jahre alt ist.Der Sergierbogen in Pula (lat. Arcus Sergii, kroat. Slavoluk Sergijevaca) ist ein antiker Ehrenbogen in Pula (Kroatien). Der acht Meter hohe Bogen wurde nach der Schlacht bei Actium um 30 v. Chr. von Salvia Postuma Sergia als Denkmal für ihre drei Brüder in Auftrag gegeben und aus privaten Geldmitteln bezahlt (nicht staatlichen wie sonst üblich). Er stand ursprünglich vor der 1829 abgerissenen Porta Aurea (Goldenes Tor), dem Haupttor der Stadt, und ist daher nur einseitig geschmückt. Durch dieses Tor verlief einst die Via Flavia von Aquileja und Triest zum Forumsplatz. In einem Haus neben dem Sergierbogen wohnte im Jahr 1904/05 der Schriftsteller James Joyce. Er arbeitete in Pula als Englischlehrer.In den Feldern findet man vereinzelt sehr alte Kazuns - Schutzhütten aus Stein, die in früheren Zeiten die Bauern und Hirten gebaut haben.Sarkophag der Euphemia in Rovinj in der Kirche Sveta Eufemija (Hl. Euphemia) aus dem 18. Jahrhundert. Euphemia war eine Märtyrerin zur Zeit des Kaisers Diokletians. Der Legende nach taten ihr die wilden Tiere, denen sie zum Fraß vorgeworfen worden war, nichts zuleide. Sie musste durch einen Dolchstoß getötet werden. Der Sarkophag mit ihren Gebeinen wurde in Byzanz aufbewahrt, verschwand jedoch in den Jahren des Bildersturms. Im Jahre 800 soll er auf wundersame Weise bei Rovinj ans Land geschwemmt worden sein. Seit dieser Zeit werden die Gebeine der hl. Euphemia hinter der Kirche von Rovinj in einem Steinsarkophag aufbewahrt. Die Hl. Euphemia wurde zur Schutzpatronin Rovinjs und ganz Istriens.RovinjDie Euphrasius-Basilika in PorečDer Nationalpark Brijuni-Inseln (ital. „Brioni“) liegt nur wenige Kilometer von der Küstenstadt Pula entfernt. Zur Inselgruppe gehören 14 einzelne Inseln. Nur die Größte, Veli Brijun, besitzt Hotelanlagen und kann frei besucht werden. Das byzantinische Castrum in der Val Madonna entstand aus einer villa rustica und diente ab etwa dem 5. Jahrhundert als einzige befestigte Siedlung der Insel zum Schutz vor Seeräubern. In der Nähe findet sich die frühchristliche Basilika St. Madonna sowie die Reste der Kirche St. Peter.Leck mich malErstmals urkundlich erwähnt wird Grožnjan im Jahr 1102 als Besitztum der Aquileia Patriarchen. Im Jahr 1385 wurde Grožnjan von den Venezianern zu einem bedeutenden Militärstützpunkt ausgebaut.Die Euphrasius-Basilika in Poreč. Die obere Apsiswölbung enthält Maria mit dem Jesuskind umgeben von Engeln und Märtyrern, dem Bischof Euphrasius und dem Diakon. Maria sitzt auf einem von einem Kissen bedeckten Thron. An beiden Seiten stehen zwei Engel, die den Ankommenden den Weg weisen. Die eine Gruppe wird aus Märtyrern mit Heiligenschein gebildet, die andere aus Maurus, Euphrasius und dem Archidiakon Claudius. Zwischen Euphrasius und Claudius steht ein Kind mit der Inschrift Euphrasius Sohn des Archidiakons. Die Figuren stehen auf einer mit Blumen bewachsenen Wiese.Fažana (italienisch Fasana, dt. veraltet: Wazan) ist ein Fischerort an der Westküste Istriens in der Gespanschaft Istrien.1956 unterzeichnete der damalige Präsident Tito auf der Insel Veli Brijun das Abkommen zur Gründung der Blockfreien Staaten zusammen mit den Präsidenten Nehru und Nasser auf der Insel, welches dadurch als Brioni-Deklaration bezeichnet wird. Nach Titos Tod (1980) wurden die Brioni-Inseln zum Nationalpark. Veli Brijun wird weiterhin von der kroatischen Regierung für Staatsempfänge und als Sommerresidenz des kroatischen Präsidenten genutzt.PorecPorecPorecVrsar (italienisch: Orsera, deutsch: Orser) liegt am Eingang des Limfjordes, zwischen Poreč und Rovinj. In Vrsar hat sich der Charakter einer mediterranen Fischersiedlung erhalten. Ausgehend vom Hafen steigt die Bebauung terrassenförmig einen Hang hinauf und findet seinen Abschluss in einer Kirche mit separat stehendem Glockenturm (Campanile) in 54 Meter Höhe. Der Ort war Sommerresidenz der Bischöfe von Poreč, und man erzählt, dass auch Casanova hier zu Gast gewesen sein soll.RovinjeRovinjePulaEine der Hauptsehenswürdigkeiten und zugleich das Wahrzeichen der Stadt Pula ist das Amphitheater, welches unter Kaiser Augustus erbaut und unter Kaiser Vespasian erweitert wurde. Es hat eine Größe von 133x105 Metern, bot etwa 23.000 Menschen Platz und ist damit eines der größten von den Römern erbauten Amphitheater. Die in großen Teilen bis zur ursprünglichen Höhe von 32,5 Metern erhaltene Fassade ist nach neuerer Ansicht ebenfalls augusteisch.

Istrien ist die größte Halbinsel an der nördlichen Adria zwischen dem Golf von Triest und der Kvarner-Bucht vor Rijeka. Die Fläche der gesamten Halbinsel beträgt 3.476 Quadratkilometer.
Die Bezeichnung Istrien geht auf den Namen der Histri, eines Stammes der Illyrer, zurück, die in dieser Region in der Antike lebten. Der weitaus größte Teil Istriens gehört zu Kroatien, ein Teil des Nordens zu Slowenien und ein kleiner Landstrich um die Ortschaft Muggia zu Italien. Der kroatische und größere Teil Istriens (90% der Halbinsel) unterliegt der Gespanschaft Istrien (kroatisch Istarska zupanija). Der Hauptverwaltungssitz ist Pazin. Der wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt ist allerdings Pula mit seinen 80.000 Einwohnern und der antiken Arena. Die Halbinsel Istrien besteht größtenteils aus Kalkgestein. Die Küste ist tief gegliedert, einige Meeresarme wie der Limski Kanal zwischen Vrsar und Rovinj oder die Bucht von Plomin-Fianona reichen tief ins Innenland und haben fjordähnlichen Charakter. Bedeutend ist der Fremdenverkehr an der Küste, der eine bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Tradition hat. Wirtschaftliches Zentrum und größte Stadt Istriens ist die Hafenstadt Pula-Pola. Bekannte Badeorte sind unter anderen Rovinj und Porec. Im nördlichen und mittleren Teil Istriens liegen die Orte meist auf markanten Hügeln, was der Landschaft einen besonderen Reiz verleiht. Inneristrien ist recht dünn besiedelt. Die wichtigsten Orte hier sind Motovun und Groznjan, das vor allem durch seine Künstlerkolonie sowie durch Musikaufführungen bekannt wurde. Die Bevölkerung lebt vom seit Jahrzehnten traditionell bestehenden Tourismus, von Landwirtschaft, Weinbau, Olivenanbau und arbeitet in den lokalen Industriebetrieben. In der Gegend um Motovun werden hervorragende Trüffel gefunden, die von manchen Kennern zu den besten der Welt gezählt werden. Das Landesinnere Istriens ist reich an bemerkenswerten Baudenkmälern. Oft sind es kleine, unscheinbare Kirchen, die mit meist gut erhaltenen Fresken beeindrucken. In den Feldern findet man vereinzelt sehr alte Kazuns - Schutzhütten aus Stein, die in früheren Zeiten die Bauern und Hirten gebaut haben. Die Küstenlänge der westkroatischen Region Istrien beträgt 537 Kilometer. An manchen Felsküstenabschnitten unter anderem nahe Rovinj und im Nationalpark Brijuni findet man direkt am Strand versteinerte Dinosaurier-Fußabdrücke.




Design und Programmierung: Manfred Renner