„Cool die alten Sachen“
Malta hat immer einen Grund zum Feiern

von Nicolas van Ryk



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Gemächlich schwanken die Gondeln in Maltas großen Hafen hin und her.
Hier legen auch die Kreuzfahrschiffe an. Dieser Hafen ist ein natürlicher Hafen, um den sich neben den drei Städten Vittoriosa, Senglea und Cospicua sowie Valetta weitere 25 selbstständ

Gemächlich schwanken die Gondeln in Maltas großen Hafen hin und her.
Hier legen auch die Kreuzfahrschiffe an. Dieser Hafen ist ein natürlicher Hafen, um den sich neben den drei Städten Vittoriosa, Senglea und Cospicua sowie Valetta weitere 25 selbstständVon der Zitadelle von Gozo aus hat man rundherum weite Teile Gozos vor Augen.
Von diesem Standpunkt aus kann man bei sehr klarer Sicht sogar das 80 Kilometer entfernte Sizilien sehen.Fertig für die Party.
Der 23-jährige Joseph Abela gehört zu den jungen, hübschen und hipen Maltesern, die sich vom EU-Beitritt den Anschluss an ein modernes Europa versprechen. Der Visagist entspricht ganz nebenbei dem Frauen-Ideal eines gut anzusehendenKirchen und Kapellen.
Davon gibt es auf Malta zur Genüge. Hier die Katharinenkirche im frühen Abendlicht. Diese Kirche befindet sich an der Ecke Merchants Street - Girolamu Cassar Avenue in Valetta. Im Hintergrund ist die Auberge de Castille, Leon et PorWohnen wie die Grafen.
Im Xara Palace Hotel kann man sich wie ein kleiner Großmeister fühlen. Das Hotel in Mdina bei Rabat gehört zur Kette der Relais & Chateau-Hotels und bietet gediegenen Komfort sowohl für Kulturreisende als auch für Nachtschwärmer. DStilleben mit Katze, Menecken Piss und gelbem Auto.
Im Asti Guesthouse wohnt man mitten in der Festungsstadt Valetta in Fußnähe zu den mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten der Johanniter-Ritter.720 Plätze für Opernfans.
Großmeister Manoel de Vilhena gab im Jahre 1731 den Bau des später nach im benannten Theatru Manoel in Auftrag. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zerfiel das Theater und wurde sogar zeitweise als Sozialstation für Arme gMit der Gondel nach San Lorenzo Wharf.
Die Kirche St. Lorenzo im Hintergrund ist einer der ältesten Gemeindekirchen aus dem späten Mittelalter. Sie befindet sich in Birgu (Vittoriosa), einer der drei Cottonera-Städte gegenüber von Valetta. 1530 wurde dieFundstück der frühen Menschheitsgeschichte.
Die Sleeping Lady wurde im Hypogäum gefunden und ist mindestens 5000 Jahre alt. Sie ist das berühmteste Exponat im Nationalmuseum für Archäologie, das in der Auberge de Provence in Valetta untergebracht ist. Di„Alles, was ihr wollt“, gibt es im Fünf-Sterne-Hotel San Gorg Corinthia.
Zumindest was die Hotellerie anbelangt. Das Haus ist groß, modern und geräumig. Besonderer Vorteil: Fußnähe zu den Party-Destinationen in Paceville. Der Turm im Bildhintergrund istBloß keine roten Socken.
In Valettas Merchant Street wird täglich Markt gehalten. Auch dieser Wäschehändler entspricht dem Schönheitsideal junger Malteser: Kurze, schwarze, gegelte Haare und schlanke Figur.Gigantin des Welterbes.
Ggantija, gesprochen Dschantiia, aus Gozo ist eine Anlage aus zwei getrennten Tempeln, dem kleeblatt- und nierenförmigen, älteren Südtempel (circa 3600 vor Christus) und dem jüngeren, doppelnierenförmigen Nordtempel (circa 3000 voGrab- und Gottessteine. Das Hypogäum von Hal Saflieni ist das bedeutsamste Zeugnis einer unterirdischen steinzeitlichen Kultstätte. Die Totenstadt auf mehreren Ebenen hat eine Ausdehnung von bis zu 35 mal 25 Metern. 1902 wurde im Häusermeer des Städtchens Paola bei Hal Saflieni das bedeutendste kulturelle Erbe Maltas und eine der ältesten Kultstätten Europas wiederentdeckt. Eine mindestens 5000 Jahre alte Kultstätte verbarg sich hinter einem mit Bauschutt aufgefüllten bis zu 14 Meter tiefen Raum.Auge und Ohr sind die Symbole der Wachsamkeit am „Vedette“ von Senglea. Senglea ist neben Cospicua und Vittoriosa eine der „Three Cities“, der von den Ordensrittern schon vor 1565 gegründeten drei Städte am Grand Harbour. Es ist die Stadt der Werft- und Industriearbeiter. Hier gibt es kein einziges Hotel und nur sehr einfache Restaurants.Das moderne Fünf-Sterne-Hotel liegt inmitten der Partyszene Maltas in PacevilleTouristen sind willkommen bei den Sozialisten MaltasIm Parteilokal der Arbeiterpartei in Valetta kann man billig essen.Zwischen fünf Uhr morgens und elf Uhr abends kommt man mit wenig Geld auf Malta mit dem Bus herum. Bezahlt wird beim Fahrer in bar.Die Aussenfassade der St. Johns Co-CathedralAm Ende der Straße ragt die anglikanische Kathedrale von St. Pauls in Valetta in die HöheFür die Jugend ist Valetta nur ein Ort zum Spazierengehen.„Jung, hübsch und schwarze, gegelte Haare“, findet Mira bei Männern gutKüssen, lieben, feiern: das ist Malta in Paceville am WochenendeDas kleine Schwarze macht`sSonnenbrille gegen grelles NachtlichtDamenwahl mal andersSehen und gesehen werden„Ach, sind wir schön!“Jetzt geht`s los: Treffpunkt HavanaAuf den Gassen in Paceville ist die „Hölle“ losErst draußen, dann drinnen: wo geht es heute hin?Raum zum feiern: Das „Living Room“ ist ein Starterlokal für die Nacht in Paceville

Der Pianist Clifford Borg nimmt das letzte Boot an diesem Samstagabend. Es ist halb zwölf, und es gibt für Ihn überhaupt keinen Grund, sich die Nacht auf Gozo um die Ohren zu schlagen. Und schon gar nicht am Wochenende, wenn in den Ortsteilen St. Julians und Paceville halb Malta auf den Beinen ist. „Die Musik zum Dinner hat mir Geld gebracht, das war ein Job, mehr nicht“, und setzt drauf, „jetzt will ich feiern, die Nacht genießen und Spaß haben.“ Clifford untertreibt mal wieder, wenn er von seiner Nebenbeschäftigung spricht. Der gelernte Agrarchemiker hat bereits zwei CDs aufgenommen und könnte von seinem Können leben. Könnte. Doch Malta ist bescheiden. Die Musik wirft nicht genug ab, und die Labortätigkeit des Chemikers ist nicht gerade gut bezahlt. „Vielleicht bringt uns der EU-Beitritt neue Möglichkeiten“, hofft der 35-jährige Clifford weiterhin und wechselt das Thema so schnell wie er seine Abendgarderobe in Techno-like-Klamotten getauscht hat. In diesem Outfit fühlt er sich wohler bei der nächtlichen Tour durch die Bars und Diskotheken Maltas. In „Toms Bar“ trifft Cliff einen Freund, um den Streifzug nicht alleine zu führen. Es eine Mischung aus Bar und Club auf zwei Etagen in einem alten Haus. Unten ist Rauchen seit dem neuen Gesetz vom Oktober 2004 verboten, oben darf aber gequalmt werden. Doch die meisten stehen mit ihren Getränken draußen vor der Tür. Nach Angaben der Touristenführerin Glorianne Mizzi starten die jungen Malteser ihren Clubbummel in einer der Weinbars in Valetta, um dann im Szene-Viertel Paceville in die Nacht zu tauchen. Nicht wenige sparen sich den Wechsel von Valetta nach Paceville und beginnen etwa in der Weinbar „Juuls“. Das hat den Vorteil, dass man noch Parkplätze im Amüsierviertel findet. Denn ab zehn Uhr abends füllt sich an Samstagen das Spaßviertel mit Massen junger Menschen.





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