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Gemächlich schwanken die Gondeln in Maltas großen Hafen hin und her.
Hier legen auch die Kreuzfahrschiffe an. Dieser Hafen ist ein natürlicher Hafen, um den sich neben den drei Städten Vittoriosa, Senglea und Cospicua sowie Valetta weitere 25 selbstständ
Gemächlich schwanken die Gondeln in Maltas großen Hafen hin und her.
Hier legen auch die Kreuzfahrschiffe an. Dieser Hafen ist ein natürlicher Hafen, um den sich neben den drei Städten Vittoriosa, Senglea und Cospicua sowie Valetta weitere 25 selbstständ
| Der Pianist Clifford Borg nimmt das letzte Boot an diesem Samstagabend. Es ist halb zwölf, und es gibt für Ihn überhaupt keinen Grund, sich die Nacht auf Gozo um die Ohren zu schlagen. Und schon gar nicht am Wochenende, wenn in den Ortsteilen St. Julians und Paceville halb Malta auf den Beinen ist. „Die Musik zum Dinner hat mir Geld gebracht, das war ein Job, mehr nicht“, und setzt drauf, „jetzt will ich feiern, die Nacht genießen und Spaß haben.“ Clifford untertreibt mal wieder, wenn er von seiner Nebenbeschäftigung spricht. Der gelernte Agrarchemiker hat bereits zwei CDs aufgenommen und könnte von seinem Können leben. Könnte. Doch Malta ist bescheiden. Die Musik wirft nicht genug ab, und die Labortätigkeit des Chemikers ist nicht gerade gut bezahlt. „Vielleicht bringt uns der EU-Beitritt neue Möglichkeiten“, hofft der 35-jährige Clifford weiterhin und wechselt das Thema so schnell wie er seine Abendgarderobe in Techno-like-Klamotten getauscht hat. In diesem Outfit fühlt er sich wohler bei der nächtlichen Tour durch die Bars und Diskotheken Maltas. In „Toms Bar“ trifft Cliff einen Freund, um den Streifzug nicht alleine zu führen. Es eine Mischung aus Bar und Club auf zwei Etagen in einem alten Haus. Unten ist Rauchen seit dem neuen Gesetz vom Oktober 2004 verboten, oben darf aber gequalmt werden. Doch die meisten stehen mit ihren Getränken draußen vor der Tür. Nach Angaben der Touristenführerin Glorianne Mizzi starten die jungen Malteser ihren Clubbummel in einer der Weinbars in Valetta, um dann im Szene-Viertel Paceville in die Nacht zu tauchen. Nicht wenige sparen sich den Wechsel von Valetta nach Paceville und beginnen etwa in der Weinbar „Juuls“. Das hat den Vorteil, dass man noch Parkplätze im Amüsierviertel findet. Denn ab zehn Uhr abends füllt sich an Samstagen das Spaßviertel mit Massen junger Menschen. |































