Inseln der Erben
Malta ist eine Begegnungsstätte unterschiedlicher Kulturen



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Über dem Hafen erhebt sich malerisch die Pfarrkirche Our Lady of Pompei. 1565 landeten hier die Heerscharen des osmanischen Sultans Suleiman I. zur großen Belagerung und 1798 die Soldaten Napoléons zur großen Plünderung. Auf dem Straßenmarkt in Marsaxlokk werden die verschiedensten Waren aus aller Welt an Einheimische und vor allem an Urlauber verkauft.

Über dem Hafen erhebt sich malerisch die Pfarrkirche Our Lady of Pompei. 1565 landeten hier die Heerscharen des osmanischen Sultans Suleiman I. zur großen Belagerung und 1798 die Soldaten Napoléons zur großen Plünderung. Auf dem Straßenmarkt in Marsaxlokk werden die verschiedensten Waren aus aller 	Welt an Einheimische und vor allem an Urlauber verkauft.Junger MalteserDer Fischerort Marsaxlokk liegt im äußersten Osten der Insel Malta. Der Name des Ortes ergibt sich aus dem maltesischen Worten für Hafen (Marsa) und für den warmen Schirokko-Wind (Xlokk), der hier häufig weht. Ausgesprochen wird der Ort „Marsaschlokk“.Hotel Continental in St. JuliensHafen von ValettaErker, wohin das Auge schaut. Auch in Victoria auf der Nebeninsel Gozo entdeckt man die reizvollen „Anhängsel“ in vielen Straßen. Zu den schönsten Merkmalen maltesischer Volksarchitektur gehören die vielen bunten Erker, die in den meisten Orten ganzen Strßenzügen ihren Stempel aufdrücken. Die Erker sind meist zu klein, um einen eigenständigen Wohnraum zu bilden. Fast immer aber haben darin ein paar Stühle Platz. Manchmal spannen sie sich über eine ganze Etage, säumen Fassaden als gerade Linie über viele Meter hinweg. Woher die Erker kommen, weiß man nicht genau. Auf jeden Fall hatten sie auf Malta eine ähnliche Funktion wie im Orient. Der Anblick von Frauen wurde vor der Öffentlichkeit verborgen, ohne das die verborgenen Frauen auf das Treiben in der Öffentlichkeit verzichten mussten.Die Kirche St. Lorenzo ist einer der ältesten Gemeindekirchen aus dem späten 	Mittelalter. 1530 wurde sie zur Konventkirche des Johanniter-Ordens bestimmt und nach einem Brand im Jahre 1532 wieder aufgebaut und erweitert. Die jetzige Kirche ist im römischen Barockstil nach Plänen von Lorenzo Gafá errichtet.Steinstrand auf MaltaValettaValettaValettaVom Busbahnhof am Rondell der Triton Fountain in Valetta führen zahlreiche Buslinien sternförmig über die Hauptinsel Malta.Vom Busbahnhof am Rondell der Triton Fountain in Valetta führen zahlreiche Buslinien sternförmig über die Hauptinsel Malta. Für rund eine Mark kann man etwa in einem gelben Leyland-Bus von dort zum Flughafen in der Mitte der Insel fahren. Als Strandtaxi oder Transportmittel in die Szenekneipen von St. Julian’s sind 	die Busse ebenfalls gut geeignet.Vom Busbahnhof am Rondell der Triton Fountain in Valetta führen zahlreiche Buslinien sternförmig über die Hauptinsel Malta.Vom Busbahnhof am Rondell der Triton Fountain in Valetta führen zahlreiche Buslinien sternförmig über die Hauptinsel Malta.ValettaRestaurant des Arbeitervereins in ValettaHier soll der Apostel Paulus gestrandet sein.Steinstrand auf MaltaMaltaPopeye Village in Anchor Bay: Maltas originellstes Dorf ist eine Filmkulisse. Das Popeye Village, nach seinem Namen im Film auch Sweethaven genannt, wirkt wie 	eine Südseesiedlung aus dem vergangenen Jahrhundert. Regisseur Robert Altman lies es an der kleinen felsigen Anchor Bay im Jahre 1979 für die Dreharbeiten des 	Spielfilms nach der Comicserie „Popeye“ erbauen. Plankenwege führen zwischen schmucken Holzhäusern hindurch, zum Wirtshaus, zur Sonntagsschule, zum Bäcker und zur Kirche.„Die Enthauptung Johannes des Täufers“ von Michelangelo di Caravaggio. Das Altarbild aus dem Jahre 1608 gilt als das bedeutendste Einzelwerk im Oratorium in der Co-Kathedrale Saint John, der Hauptkirche des Johanniter-Ordens in Valetta. Nach der Restaurierung ist nun der schuldig machende Mittäterblick des Zeugen im Hintergrund des Bildes wiederzusehen.Die "Müllers" von Malta heissen "Azzopardi" und die "Schmidts" sind die Zammits.Die "Müllers" von Malta heissen "Azzopardi" und die "Schmidts" sind die Zammits.Die "Müllers" von Malta heissen "Azzopardi" und die "Schmidts" sind die Zammits.Das Azure Window ist die beindruckenste Badestelle der kleinen Inselrepublik. Das maltesisch genannte It-Tieqa ist ein großes Felstor an der Küste Gozos zwischen Dwejra Bay und Dwejra Inland Sea. Das Azure Window vergrößert sich ständig und sicherlich wird es in den nächsten Jahrzehnten einstürzen. Derzeit jedoch ist es noch möglich, durch das hohe Tor zu schwimmen in einem der klarsten Gewässer im Mittelmeer.Die Kathedrale in Victoria befindet sich in der Zitadelle von Gozo. Betritt man diese Zitadelle durch ihr einziges Tor, steht man sogleich der in den Jahren 1697 bis 1716 erbauten Bischofskirche der Insel gegenüber. Ihr Architekt ist der berühmte maltesische Baumeister Lorenzo Gafá. 31 Stufen, auf denen neuerdings  zwei kleine Kanonen stehen, führen zum schmalen Portal hinauf, das ebenso schlicht ist wie die gesamte klar gegliederte Fassade.Von der Zitadelle von Gozo aus hat man rundherum weite Teile Gozos vor Augen. Von diesem Standpunkt aus kann man bei sehr klarer Sicht sogar das 80 Kilometer entfernte Sizilien sehen.Restaurant in St. Juliens auf MaltaPacevilleBewohner der Nachbarinsel Katzalta

Andrew Zammit erbt alles. Die Gemüseäcker, die Weinfelder und das väterliche Anwesen mit seinen über vier Meter hohen Räumen in der Zitadelle von Victoria auf der Insel Gozo. Dort betreiben die Zammits eine kleine Wirtschaft mit einem Souvenirladen zwanzig Schritte von der Kathedrale entfernt. Alles ist selbst gemacht was auf den Tisch kommt: die schwarzen Oliven, die Zwiebeln, das knackige Weißbrot, der pikante Pfefferkäse, die Tomaten mit dem Aroma langer Sonnentage, die eingelegten Kapern aus der jüngsten Herbsternte und der duftende Rotwein. Zwischen dem Servieren verkauft der 32-jährige Andrew einigen Gästen den Hauswein. Er soll möglichst die Erinnerungen an die Nachbarinsel von Malta einpacken, wenn er die Flaschen für den Rückflug seiner Gäste in Papier einwickelt. Von der Zitadelle in Victoria aus ist das kleine Gozo in alle Himmelsrichtungen zu überblicken. Der Blick schweift über eine beschauliche, wohlgeordnete Welt grüner Weiden im Frühjahr, Felsen, Dörfern mit Kirchenkuppeln, Wege, Straßen, Küstensäume. Hier kennt fast jeder jeden. Die einen leben von den Besuchern, die nach Gozo kommen, die anderen fahren täglich mit der Fähre rüber nach Malta und manche bleiben einfach daheim bei ihrer Hausarbeit, den Katzen im Schatten oder auf den Feldern der Bauern. Für die Touristen aus Europa ist Gozo ein Tagesausflug im Maltaprogramm, für Tauchliebhaber ein Faszinosum und für die Malteser von der 15 Kilometer entfernten Hauptinsel Malta ist es die ruhigere Alternative zur eigenen Insel. „Damit die mal wegkommen“, kennt der junge Zammit seine nachbarlichen Landsleute.





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