Katia Guerreiro
Mit der international bekannten Fadosängerin durch ihr Lissabon



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Fadista Katia Guerreiro im Stadtteil Baixa in der Rua do Arsenal

Fadista Katia Guerreiro im Stadtteil Baixa in der Rua do ArsenalKatia Guerreiro im Stadtteil Bairro AltoKatia Guerreiro im Stadtteil BelemSänger im Castelo de Sao JorgeStadtteil Bairro AltoKatia Guerreiro vor dem Cafe Brasileira in ChiadoKatia Guerreiro im Stadtteil Bairro Alto vor dem Triumphbogen „Arco Monumental“, der den Zugang zum Zentrum der Baixa darstellt. Der Triumphbogen wurde 1873 fertiggestellt und ist mit Statuen von Vasco da Gama und Marquês de Pombal versehen.Stadtteil AlfamaDer Bahnhof Estação do Oriente von Santiago Calatrava ist ein Fern- und Regionalbahnhof im Osten Lissabons am Gelände der früheren Expo 1998, heute Parque das Nações.Katia beim Einkaufen im Bairro AltoVor dem Eingang zum Castelo de Sao JorgeChiadoCafe im Bairro AltoFadosänger am Mirodouro Santa Luzia in der AlfamaKatia beim Einkaufen im Bairro AltoMittagessen in der Cervejaria da Trindade im ChiadoAlfamaBairo AltoDas Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster) ist ein Bauwerk im Stadtteil Belém. Er gilt als bedeutendster Bau der Manuelinik (Manuel I., 1495–1521), einer portugiesischen Variante der Spätgotik, die auch einige Elemente der Renaissance enthält. Unter anderem beherbergt es die Sarkophage von Fernando Pessoa, Vasco da Gama und Luís Vaz de Camões und verschiedener portugiesischer Könige. Durch die weite Parkanlage vor dem 300 Meter langen Gebäude kommt die reichverzierte Kalksteinfassade voll zur Geltung.Katia in BelemKatia in BelemKatia in BelemKatia in BelemDas Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster) ist ein Bauwerk im Stadtteil Belém.Katia auf der Praça do Comércio. Umgeben wird der Platz von Arkadengebäuden, in denen heute Verwaltung, Regierung und Restaurants angesiedelt sind.Katia auf der Praça do Comércio. Umgeben wird der Platz von Arkadengebäuden, in denen heute Verwaltung, Regierung und Restaurants angesiedelt sind.Stadtteil AlfamaStadtteil AlfamaBairro AltoBairro AltoDie international bekannte Fado-Sängerin Kátia GuerreiroAlfamaToilettenfrau vor dem Castelo de Sao JorgeKatia Guerreiro im Stadtteil Bairro Alto vor dem Triumphbogen „Arco Monumental“, der den Zugang zum Zentrum der Baixa darstellt. Der Triumphbogen wurde 1873 fertiggestellt und ist mit Statuen von Vasco da Gama und Marquês de Pombal versehen.Bairro AltoDer Bahnhof Estação do Oriente von Santiago Calatrava ist ein Fern- und Regionalbahnhof im Osten Lissabons am Gelände der früheren Expo 1998, heute Parque das Nações.Fadolokal Luso im Bairro AltoNachtleben in Bairro AltoNachtleben in Bairro AltoDenkmal der Entdeckungen in BelemPraça do ComércioPraça do ComércioStadtteil Alcantara1517 verordnete König Dom Manuel I. den Bau eines Klosters nahe des Tejoufers. Das weißstrahlende Hieronymitenkloster sollte zum sichtbaren Beweis der königlichen Macht und des unbeschreiblichen Reichtums Portugals werden.Übergrosse Weltkarte aus Mosaiksteinen vor dem Denkmal der Entdeckungen in Belem1516 wurde der "Torre de Belém" als Leuchtturm in der Mündung des Tejo errichtet. Er sollte die Kapitäne der reichbeladenen Schiffe wieder in ihrer Heimat willkommen heißen.Das Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster) ist ein Bauwerk im Stadtteil Belém.Marinemuseum in einem Seitenflügel des Hieronymusklosters in BelemMarinemuseum in einem Seitenflügel des Hieronymusklosters in BelemMarineoffiziere in AlcantaraWem die Glocke schlägtMarineoffizier in AlcantaraMarinesoldat in AlcantaraIm Vorortzug von Lissabon nach CascaisAlcantaraStadtteil Almada auf der anderen Seite des Tejos gegenüber der Lissaboner AltstadtTorre de BelemAuf der Praça do ComércioFadolokal Luso im Bairro AltoStadtteil GracaStadtteil ChiadoStadtteil ChiadoStadtteil BaixaStadtteil ChiadoStadtteil ChiadoStadtteil ChiadoMetro-Station Bairro AltoKathedrale Se

Die international bekannte Fado-Sängerin Kátia Guerreiro teilt ihr Leben in zwei Leidenschaften, die Musik und die Medizin. Ihr Fado zeichnet sich durch die Reichhaltigkeit seiner Texte aus, die von zeitgenössischen portugiesischen Schriftstellern, vor allem von António Lobo Antunes, stammen. Ihr Lebenslauf gestaltete sich geografisch ereignisreich. Sie wurde am 23. Februar 1976 in Vanderbijlpark in Südafrika geboren, wuchs auf den Azoren auf, wo sie einer Folkoregruppe beitrat, und ging dann nach Lissabon, um sich für Medizin einzuschreiben. Sie arbeitete zunächst im Kreiskrankenhaus von Évora, kehrte später aber in die Hauptstadt zurück, um sich auf Augenheilkunde zu spezialisieren. Während dieser Ausbildung entdeckte sie ihre Ader für den Fado, zunächst im privaten Umfeld mit Kollegen, später in ernsthafterer Form in Konzerten, zu denen sie zusammen mit den Guitarristas Paulo Parreira und João Veiga auftrat. Gemeinsam mit diesen und dem Bassisten Armando Figueiredo, und mit der Unterstützung des Fado-Sängers João Braga, spielte Katia Guerreiro 2001 das Album Fado Maior ein. Das Album, das vom Label Ocarina vertrieben wurde, erzielte große internationale Aufmerksamkeit und wurde sogar in Japan und Südkorea verkauft. Neben anderen Stücken enthielt es Fados, die von Amália Rodrigues bekannt gemacht worden waren, welche Guerreiro wesentlich beeinflusste und im Jahr zuvor gestorben war, außerdem Vertonungen von Gedichten von Fernando Pessoa, Sophia de Mello Breyner Andresen und António Lobo Antunes.

2003 erschien ebenfalls auf Ocarina das Album Nas Mãos do Fado (In den Händen des Fado). Der Titel stellt einen Bezug zu Guerreiros charakteristischen Bühnenposen dar, bei denen sie mit auf dem Rücken geschlossenen Händen singt. Sie trägt wieder Texte von António Lobo Antunes vor und widmet sich zum ersten Mal ihrem zweiten großen Vorbild, Dulce Pontes. Die Anwesenheit von Dulce Pontes verstärkte sich auf dem folgenden Album von 2005, Tudo ou Nada, für das Pontes eigens ein Stück, Dulce Caravela schrieb. Das Album erschien bei Som Livre und war das dahin erfolgreichste von Kátia Guerreiro. Es enthielt eine Version von Saudades do Brasil em Portugal von Antônio Carlos Jobim, und eine Version von Menina do Alto da Serra, mit dem Tonicha das Festival RTP da Canção 1971 gewonnen hatte. Ebenfalls auf dieser Platte, im Stück Minha Senhora das Dores, war der Jazz-Pianist Bernardo Sassetti zu hören. Ein weiteres Mal sang Guerreiro Texte von António Lobo Antunes und huldigte der Dichterin Sophia de Mello Breyner Andresen.

Im gleichen Jahr wurde sie von Aníbal Cavaco Silva bei dessen erfolgreichen Kandidatur zum Amt des portugiesischen Präsidenten als Jugendbeauftragte benannt. 2006 erschien eine Kassette mit ihren ersten Schallplatten. Vom Album Tudo Ou Nada erfolgte eine neue Einspielung mit Bonus-Tracks unter der Mitwirkung des Brasilianers Ney Matogrosso. Ihr neueste Einspielung von 2010 trägt einfach und schlicht den Titel „Katia“. Kátia Guerreiro hat Konzerte auf der ganzen Welt gegeben, unter anderem in Ägypten, Azoren, Brasilien, Bulgarien, Frankreich, Goa, Griechenland, Japan, Neu-Kaledonien, Macau, Marokko, den Niederlanden, Portugal, Russland, Schweden, der Schweiz, Spanien und der Türkei.





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