Porto



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Boote der Portweinkellereien auf dem Douro

Boote der Portweinkellereien auf dem DouroDie Dom-Luís-Brücke, die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet, der Hauptstadt der Portweinherstellung. Diese Brücke wurde nicht von Gustave Eiffel, sondern von dessen Schüler Théophile Seyrig entworfen und durch die Société Willebroeck von 1881 bis 1886 gebaut.Palácio do Freixo am Douroufer. Der Mitte des 18. Jahrhunderts unter der Leitung des Architekten Nasoni erbaute Freixo Palast zählt zu den bedeutendsten Barockbauten Portugals. Im Jahre 1910 wurde der Palast zum Nationaldenkmal erklärt und ist heute ein luxoriöses Hotel der Pousada-Gruppe.Portos Altstadt lädt einCafé Majestic (Rua Santa Catarina)Am MeerIn der AltstadtAltstadtDie Ribeira liegt direkt am Fluss Douro. Zu sehen sind hier die berühmten Portweinboote (barcos rabelos) und gegenüber die Schwesterstadt Vila Nova de Gaia, die durch die Dom-Luís-Brücke miteinander verbunden sind. Ribeira ist dabei, sich in den letzten Jahren vom ärmlichen "Kleine-Leute-Viertel" mit engen Gassen zum Vergnügungsviertel zu wandeln. Alte Häuser wurden aufwändig saniert und an der Uferpromenade reihen sich Lokale, Souvenirshops und Restaurants aneinander. Leider sind viele Häuser noch baulich in einem schlechten Zustand und stehen häufiger –bis auf die Geschäfte im Erdgeschoss– leer.Praça da LiberdadeDer Bahnhof São Bento (port. Estação de São Bento) am Praça de Almeida Garrett. Erste Züge fuhren bereits 1896 bis nach São Bento, das Gebäude selbst ging jedoch 1916 in Betrieb. Der Bahnhof befindet sich auf dem Gelände des früheren Klosters Mosteiro de São Bento de Avé-Maria, heute ist nur noch der Name des Klosters erhalten. Den Bahnhof selbst entwarf der Architekt José Marques da Silva, für die mit zahlreichen Azulejos gestaltete Vorhalle war der Maler Jorge Colaço verantwortlich.AltstadtAltstadtBlick auf die Katedrale: Über der Ribeira auf einem Hügel thronend, auf dem Terreiro da Sé, befindet sich die zweitürmige Kathedrale von Porto („Sé do Porto“). Im 12. Jahrhundert als romanische Wehrkirche erbaut und daraufhin im gotischen Stil verändert, erfuhr sie im 17. und 18. Jahrhundert einen vollständigen Umbau. Reich ausgestattete Altäre, unter anderem der vergoldete Hauptaltar von Nicolau Nasoni im Chor sowie der silberne Altar im linken Querschiff, befinden sich in dem durch Schlichtheit auszeichnenden Innenraum. Charakteristisch für den gotischen Kreuzgang am rechten Seitenschiff sind die im 18. Jahrhundert angebrachten Azulejos.Vila Nova de Gaia liegt am Rio Douro auf dem gegenüberliegenden Ufer von Porto. Gaia ist das Zentrum der Portweinproduktion.Confeitaria Imperio in der Rua Santa Catarina 149
in Porto.Porto zeichnet sich insbesondere durch seine Altstadt und zahlreichen Barockkirchen aus. Das Bild der Stadt wird weniger durch besondere Einzelbauwerke geprägt, sondern ist viel mehr das Gesamtgefüge einer erhaltenen Innenstadt. Charakteristisch sind die zahlreichen Bauten aus Granit.Die Ribeira, Altstadt am Ufer des Douro, mit den ehemaligen Lieferbooten der PortweinkellereienPortos Kathedrale Sé aus der Zeit der ReconquistaIn der AltstadtTorre dos Clérigos: Der Torre dos Clérigos ist ein Nationaldenkmal Portugals und steht im Zentrum der Stadt Porto. Er ist der höchste Kirchturm Portugals und besitzt sechs Stockwerke mit insgesamt 225 Stufen und ist 76 Meter hoch. Ihr Bau begann 1754 und wurde 1763, unter Leitung des italienischen Architekten Nicholas Nasoni, beendet. Der Turm kann gegen einen kleinen Obolus bestiegen werden und bietet bei gutem Wetter eine weite Aussicht über Porto.Porots Altstadt liegt auf HügelnVila Nova de Gaia liegt am Rio Douro auf dem gegenüberliegenden Ufer von Porto. Gaia ist das Zentrum der Portweinproduktion.Das historische Zentrum von Porto am Nordufer des Douro ist seit 1996 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen.Enge, gewundene Gassen mit dichter Häuserbebauung bilden ausgehend vom Ufer des Douro an einem Hang die terrassenartige Struktur der Altstadt, die seit 1996 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen ist. Durch den regen Handel in den Geschäften wirkt die hügelige Altstadt am Tage sehr belebt.Bahnhof Sao Bento: Für die Vorhalle konnte der Künstler Jorge Colaço gewonnen werden. Dieser gestaltete die Vorhalle des Bahnhofes mit zahlreichen, typisch portugiesischen Fliesenbildern, den sogenannten Azulejos. Auf den Bilder stellte Colaço unter anderem Infante D. Henrique bei der Eroberung Ceutas, die Heirat Joãos I. mit Filipa de Lencastre und die Vorstellung Egas Moniz’ vor dem König Afonso VII von Kastilien und Léon dar.Enge, gewundene Gassen mit dichter Häuserbebauung bilden ausgehend vom Ufer des Douro an einem Hang die terrassenartige Struktur der Altstadt, die seit 1996 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen ist.Café Majestic (Rua Santa Catarina)Eingang zum Café Majestic in der Rua Santa CatarinaRibeira (Altstadt am Ufer des Douro)Ribeira (Altstadt am Ufer des Douro)Enge, gewundene Gassen mit dichter Häuserbebauung bilden ausgehend vom Ufer des Douro an einem Hang die terrassenartige Struktur der Altstadt, die seit 1996 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen ist.Das historische Zentrum von PortoEnge, gewundene Gassen mit dichter Häuserbebauung bilden ausgehend vom Ufer des Douro an einem Hang die terrassenartige Struktur der Altstadt, die seit 1996 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen ist.In der Confeitaria Imperio in der Rua Santa Catarina 149 in Portos Altstadt gibt es jede Menge Spezialitäten und Spezereien.Das historische Zentrum von PortoRibeira (Altstadt am Ufer des Douro)Das historische Zentrum von PortoEnge, gewundene Gassen mit dichter Häuserbebauung bilden ausgehend vom Ufer des Douro an einem Hang die terrassenartige Struktur der Altstadt, die seit 1996 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen ist.Boote der Portweinkellereien auf dem DouroAm AtlantikPalácio do Freixo am Douroufer. Der Mitte des 18. Jahrhunderts unter der Leitung des Architekten Nasoni erbaute Freixo Palast zählt zu den bedeutendsten Barockbauten Portugals. Im Jahre 1910 wurde der Palast zum Nationaldenkmal erklärt und ist heute ein luxoriöses Hotel der Pousada-Gruppe.

Die Stadt Porto ist auch die Hauptstadt der Region Porto-e-Norteund liegt am Douro vor dessen Mündung in den Atlantischen Ozean. Mit circa 216.000 Einwohnern ist sie nach Lissabon zweitgrößte Stadt des Landes. Der rund 1,26 Millionen Einwohner zählende Ballungsraum Grande Porto rangiert landesweit ebenfalls an zweiter Stelle. Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein wurde die Stadt auf Deutsch nicht selten Oporto genannt. Das Vorgestellte O ist der männliche bestimmte Artikel der portugiesischen Sprache. Oporto bedeutet also „Der Hafen“. Menschen haben an dieser Stelle seit der Castrokultur gesiedelt. Die Griechen errichteten hier einen kleinen Handelsplatz und nannten ihn Kalos (griech. schön). Den Namen übernahmen die Römer als Portus Cale für eine Keltensiedlung kurz vor der Mündung des Douro in den Atlantik.

540 machten die Westgoten die Stadt zur Festung und zum Bischofssitz. Die Stadt wurde 716 bis 868 und 997 bis 1050 von den Mauren beherrscht. 797 wurde die Stadt von Al-Mansur erobert und ausgebaut. In der zunehmend erfolgreichen Reconquista fiel das Gebiet 1092 endgültig unter christliche Herrschaft, zunächst das Königreich León. Dessen Grafschaft Portucale wurde 1096/97 dem Kreuzfahrer Heinrich von Burgund als erbliches Lehen gewährt – der Beginn der Geschichte Portugals. 1130 startete in Porto der Kreuzzug unter Führung von Afonso I. Henriques, dem ersten portugiesischen König.

Heute ist Porto mit seiner Textil-, Lederwaren-, Metall-, Genussmittel- und chemischen Industrie, der Erdölraffinerie, dem Überseehafen Leixões und einem internationalen Flughafen wichtigste Industrie- und Handelsstadt und bedeutendes Verkehrszentrum des Landes. Eine Universität, Kunstakademie, Museen, Theater und eine Oper heben Portos Stellung eines bedeutenden kulturellen und wissenschaftlichen Zentrums Portugals heraus. Das historische Zentrum von Porto am Nordufer des Douro ist seit 1996 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Bekanntheit erlangte die Stadt durch dessen Exportartikel, den Portwein. Dieser Wein war schon beim römischen Historiker Marcus Terentius Varro beliebt. Später sorgte die Liebe zum Portwein dazu bei, dass im 18. Jahrhundert über 15 Prozent der damals 60.000 Einwohner Portos Engländer waren. Heute erinnern noch die Boote der Portweinkellereien auf dem Douro an diese Zeit, die Boote haben jedoch nur noch touristische Funktionen. Seit langem sieht sich Porto als heimliche Hauptstadt Portugals, weil sie immerhin die Namensgeberin des Landes ist. Zudem ist das Stadtbild Portos mit seinen Viadukten, Brücken, Handelskontoren, Banken und Juwelierläden eher geeignet, hauptstädtisch zu wirken, als das Lissabons. In Porto sagt man, dass hier das Geld verdient wird, das in Lissabon mit vollen Händen ausgegeben wird.




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