Katalonien
Auf der Route der Zisterzienserklöster unterwegs in Katalonien: Poblet, Vallbona, Santes Creus, Montserat, Barcelona, Girona, Montblanc, Sitges, Cardona

von Nicolas van Ryk



9369 | Bild bestellen

Von Zypressen eingerahmt ist der Turm im Kloster Vallbona in Katalonien. Zypressen gelten als Symbol für Leben. So auch im Zisterzienserkloster Vallbona de les Monges, das 1175 gegründet wurde.

Von Zypressen eingerahmt ist der Turm im Kloster Vallbona in Katalonien. Zypressen gelten als Symbol für Leben. So auch im Zisterzienserkloster Vallbona de les Monges, das 1175 gegründet wurde.Kein Kloster ohne Kreuzgang. So auch in Vallbona de les Monges.Um die Ecke gedacht. Ein Klosterkreuzgang hat stets vier Wandelseiten. Da ist Vallbona de les Monges keine Ausnahme.Nix los: in der Dorfkneipe beim Kloster Vallbona vergeht die Zeit ganz langsam.Die Dorfkneipe in Vallbona ist ein Treffpunkt. Vor allem für Männer.Besucher betreten das Kloster Santes Creus durch zwei Tore und gelangen schließlich zur länglichen Plaza Major, der ein hübscher Springbrunnen schmückt.Mit dem gotischen Kreuzgang von Santes Creus wurde im Jahr 1313 begonnen.Kuhkopf mit Affenaugen und gezackten Eselsohren: ein Detail aus dem Kreuzgang von Santes Creus.Säulenheilige findet man zwar nicht im Kreuzgang von Santes Creus, dafür aber allerlei heiliges und unheiliges Getier.Ein Kreuzgang ist immer auch eine Grünanlage. Wie in Santes Creus zu sehen ist.Im Zentrum eines zisterziensischen Kreuzganges befindet sich immer ein Brunnen. Oder wie in Santes Creus sogar ein ganzes Brunnenhaus.Eine Wandseite des Kreuzganges des Klosters von Santes Creus zieren Grabmäler und Epitaphe.Schmiegt sich in die Weinberge am Fuße der Serra de Prades: das große Zisterzienserkloster Poblet in Katalonien.Zwei Türme umrahmen die Porta Reial, also das Königstor des Klosters Poblet.Hinter vielen Mauern und Toren gelangt der Besucher schließlich in das Kloster Poblet.PobletPobletPobletDer Kreuzgang des Zisterzienserklosters Poblet.Das große Alabaster-Retabel in der Klosterkirche entstand im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil.Hier hatte der Abt von Poblet einen prunkvollen Sitz: im Alabasterretabel in der dreischiffigen Klosterkirche.Im Innenhof des Pobleter Kreuzganges wachsen Zypressen als Zeichen für die Ewigkeit.Hier werden sie verkauft: Lauchzwiebeln für die Calcotada vor einem Laden in Montblanc.Was die Alten sungen, pfiffen auch die Jungen. Ein Schwätzchen gibt es immer zu halten im beschaulichen Montblanc.Das mittelalterliche Montblanc ist von einer Stadtmauer umgeben.Der Himmel hängt voller Serrano-Schinken. Zumindest an Markttagen in Montblanc.Wurststand am Marktplatz von Montblanc.Balkonperspektive: Versunken in sich selbst spielt dieser Junge in Montblanc vor sich hin.Aufwärts geht es zur Kirche Santa Maria in Montblanc.Markttag in Montblanc.Katalonische Katzen. Katzen gibt es überall; also auch in Katzalonien.BarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelona: Die große Sühnekirche Kathedrale La Sagrada Familia. 1883 übernahm das Genie Gaudí als Nachfolger von Francisco de Paula die Leitung des Baus. Er arbeitete an ihm bis zu seinem Tod. Die Arbeiten an dieser Kirche sind gegenwärtig immer noch nicht abgeschlossen. Der erste Architekt begann das Projekt im neugotischen Stil. Nach seinem Tod übernahm Gaudí zwar die Grundstrukturen des Bauwerks, drückte dem Gebäude jedoch seinen eigenen Stempel auf. Er selbst konnte nur die Kapelle San José, die Krypta und das Portal der Geburt Jesu fertig stellen. An der Fassade und am gesamten Äußeren sind zahlreiche Schmuckelemente in leuchtenden Farben zu sehen. Am Portal der Passion Christi existiert ein Kryptogramm.BarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaBarcelonaMontseratMontseratMontseratMontseratMontseratSitgesLandschaft von CardonaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaGironaCardonaVon der mächtigen Burganlage in Cardona behält man den Überblick. In seinen romanischen Anfängen war das Schloss Eigentum des Admirals und Kronfeldherrs von Aragón, Don Ramón Folch, und im laufe des 13. Jahrhunderts beherbergte es die katalanische Adelsfamilie der Cardona. Sein berühmtester Insasse war der Heilige Ramón Nonato, dem das Eucharistische Wunder zugeschrieben wird und der 1240 im Schloss starb. Das älteste Bauteil ist der Turm Minyona aus dem 2. Jahrhundert.

Die Nonnen von Vallbona sitzen rechts. Ein wenig abgeschirmt und entrückt von der übrigen Welt, für Normalsterbliche kaum erreichbar haben sie sich in ihrem Gotteshaus eingefunden. Ihre Arbeit ist das Gebet, aber jeden abend um sechs finden sie den Weg zu Gott beim Singen der Complet. Dieser frühabendliche Sprechgesang beendet das Tageswerk und rüstet für die bevorstehende Nacht.





Design und Programmierung: Manfred Renner